Dortmund zu Fuß
Ortsgruppe des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.

Stellen

Die Stadt Dortmund sucht einen neuen Radfahr- und Fußgängerbeauftragten, nachdem der vorherige Stelleninhaber nach einem guten Jahr gekündigt hat. Die Stelle wird genauso bezahlt wie die ebenfalls ausgeschriebene Stelle für technischen Sachbearbeitung im Geodatenmanagement und soll mit einem FH-Absolventen oder BA-Absolventen besetzt werden. Damit wird die Stelle in der Hierarchie auf den unteren Ebenen eingeordnet. In der Stellenausschreibung heißt es:

Als Radfahr- und Fußgängerbeauftragte/r sind Sie Ansprechperson für die Bevölkerung bzgl. Planung von Straßen, Rad- und Gehwegen und setzen das Ziel der barrierefreien Stadt im Bereich der Infrastruktur um. Dabei sind Sie Ansprechpartner/in für die Interessenvertretungen aller Zielgruppen, insbesondere für den Beirat Nahmobilität oder das behindertenpolitische Netzwerk. Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig
  • Geschäftsführung des Beirates Nahmobilität
  • erstellen von Konzepten und Maßnahmen zur Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs
  • mitwirken bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Fußgänger- und Radverkehr
  • inhaltliches Pflegen der Internetseiten zum Fußgänger- und Radverkehr
  • Stellungnahmen zu anderen Maßnahmen bzgl. der Belange des Fuß- und Radverkehrs
  • umsetzen von Instandhaltungen der Fußgänger- und Radverkehrsanlagen
  • Koordinieren der Umsetzung von Baumaßnahmen, die vom Tiefbauamt selbst durch-geführt werden.
Neben großer Einsatzbereitschaft und Engagement ist im Hinblick auf das interdisziplinäre Aufgabenfeld Fachkompetenz und Erfahrung in den Bereichen Planung, Bau und Unterhaltung von Infrastruktur erwünscht. Kenntnisse der gängigen EDV-Programme sowie Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten sind unerlässlich. Erfahrungen im Bereich des Radverkehrs sowie Kenntnisse des Konzeptes "Nahmobilität 2.0" sind von Vorteil. Darüber hinaus sollten die Bewerber/innen in der Lage sein, die technischen und wirtschaftlichen Interessen der Stadt gegenüber den Gremien und Fachunternehmen selbstbewusst zu vertreten. Da die auszuübenden Tätigkeiten sowohl im Innen- als auch im Außendienst zu erledigen sind, müssen die Bewerber/innen in der Lage sein, mit dem Rad zu fahren. Ein Dienstrad kann angeschafft werden. Gelegentlich kann auch der Einsatz des privaten PKW erforderlich sein.

Zusätzlich soll es eine Stelle für Entwurf von Straßen und Radwegen geben.

Konkrete Aufgaben des Bereichs Planung sind dabei, sorgfältige, technisch und wirtschaftlich ausgewogene Planungen für den Neu-, Um- und Ausbau öffentlicher Verkehrsflächen (Hauptverkehrs- und Erschließungsstraßen, Plätze, Rad- und Gehwege) und Ingenieurbau-werke (z. B. Lärmschutzanlagen, Stützwände, Brücken und Stadtbahnanlagen) zu erstellen. Die Radfahr- und Fußgängerbeauftragten sind im gleichen Maße Ansprechperson für die Bevölkerung, die Interessenvertretungen von Verbänden und andere Planende bezüglich Nahmobilität und Barrierefreiheit. Im Dialog mit dem Beirat Nahmobilität und dem behindertenpolitische Netzwerk setzen sie das Ziel der barrierefreien Stadt im Bereich der Infrastruktur planerisch um. Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:
  • erstellen von Konzepten und Maßnahmen zur Förderung des Fußgänger- und Rad-verkehrs
  • Vertreten der/des Radfahr- und Fußgängerbeauftragten im Beirat Nahmobilität und anderen Gremien
  • Stellungnahmen zu anderen Maßnahmen bzgl. der Belange der Nahmobilität
  • veranlassen von Instandhaltungen der Fußgänger- und Radverkehrsanlagen
  • abstimmen der Umsetzung von Baumaßnahmen für die Nahmobilität mit anderen Baumaßnahmenn
  • Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanung von Anlagen der Nahmobilität (z. B. Radstraßen, Radwege, Radabstellanlagen und Plätze)
Neben Einsatzbereitschaft und Engagement sind im Hinblick auf das interdisziplinäre Aufgabenfeld Erfahrung im Bereich Planung von Infrastruktur oder im Bereich des Radverkehrs von Vorteil. Kenntnisse der gängigen EDV-Programme sowie Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten sind unerlässlich. Darüber hinaus sollten die Bewerber/innen in der Lage sein, die technischen und wirtschaftlichen Interessen der Stadt gegenüber den Bürgern/innen, Verbänden, Gremien und Fachunternehmen selbstbewusst zu vertreten. Da die auszuübenden Tätigkeiten sowohl im Innen- als auch im Außendienst zu erledigen sind, müssen die Bewerber/innen in der Lage sein, mit dem Rad zu fahren. Gelegentlich kann auch der Einsatz des privaten PKW erforderlich sein.

In Basel plant man auch schon mal einfach für 10 neue Außendienststellen 10 Monatskarten für den ÖPNV ein statt Dienstwagen.